Das vaginale Mikrobiom, das bei gesunden Frauen überwiegend von Milchsäurebakterien (Laktobazillen) dominiert wird, reagiert sensibel auf Veränderungen. Dadurch kann sich der pH-Wert erhöhen, was das Wachstum schädlicher Bakterien oder Pilze begünstigt.
- Bakterielle Vaginose (BV), Blasenentzündungen oder Scheidenpilzinfektionen können mögliche Folgen sein. Auch die reproduktive Gesundheit kann mit einer Dysbiose in Zusammenhang stehen.
Eine Dysbiose im Darm kann sich wiederum unter anderem äußern durch:
- Verdauungsprobleme: Symptome wie Blähungen, Durchfall, ein aufgeblähter Bauch oder Verstopfung
- Immunsystem & Stoffwechsel: Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle bei deren Regulation; ein Ungleichgewicht kann entzündliche Prozesse und Stoffwechselstörungen begünstigen
Ein gesundes Darmmikrobiom beeinflusst nicht nur das Immunsystem. Eine ausgewogene Darmflora kann auch die Nährstoffaufnahme verbessern und den Hormonstoffwechsel unterstützen. Zudem sind Darmbakterien an der Bildung und Regulation von Botenstoffen beteiligt, die sich auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken können.