10.07.26
Unterschied zwischen Probiotika, Präbiotika, Mikrobiotika und Postbiotika
Probiotika, Präbiotika, Postbiotika und Mikrobiotika klingen ähnlich, meinen aber sehr unterschiedliche Dinge. Wer seine Verdauung und sein Mikrobiom unterstützen möchte, stößt schnell auf diese Begriffe und auf die Frage, wo eigentlich der Unterschied liegt. Dieser Artikel erklärt jeden Begriff verständlich, zeigt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und ordnet ein, welche Rolle die mikrobiotischen Flüssig-Fermente von MikroVeda dabei spielen.
Das Wichtigste in Kürze: Was ist der Unterschied zwischen Probiotika, Präbiotika, Postbiotika und Mikrobiotika?
- Probiotika sind lebende, nützliche Mikroorganismen, die das Darm-Mikrobiom aufbauen. Sie kommen natürlich in Joghurt, Kefir, Sauerkraut und in Nahrungsergänzungsmitteln vor.
- Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe aus der Nahrung, die den Darmbakterien als Futter dienen. Das klingt zunächst unspektakulär, ist für unsere Verdauung aber besonders wertvoll.
- Postbiotika sind die bioaktiven Stoffwechselprodukte der Bakterien, die bei der Fermentation entstehen, darunter Vitamine, Enzyme, Peptide und kurzkettige Fettsäuren.
- Mikrobiotika sind die Vergemeinschaftung von sowohl probiotischen und fermentaktiven Bakterien, als auch wertvollen Hefen und manchmal Photosynthesebakterien, wie sie die mikrobiotischen Flüssig-Fermente von MikroVeda bilden.
Kurz gesagt: Probiotika und ihr Futter, die Präbiotika, sorgen für ein lebendiges Mikrobiom, Postbiotika liefern den wertvollen Mehrwert der Fermentation, und die Mikrobiotika von MikroVeda bringen all das auf natürliche Weise zusammen. Wer es ausführlich verstehen möchte, findet die Einordnung im Folgenden Schritt für Schritt.
Was sind Probiotika?
Probiotika sind lebende, nützliche Mikroorganismen, von denen Billionen im Magen-Darm-Trakt eines gesunden Menschen vorkommen. Damit sie ihre Wirkung entfalten, müssen sie in ausreichender Menge lebendig in den Darm gelangen.
Es gibt viele verschiedene Stämme probiotischer Mikroorganismen, die unterschiedliche, sich teilweise ergänzende Vorteile mitbringen. Entscheidend ist, dass diese Bakterien in der Gemeinschaft wirken. Nur als ausbalancierter Mikroorganismen-Komplex können sie Gesundheit fördern, weshalb ein vielfältiges Mikrobiom für unseren Körper so wichtig ist.
Die sogenannten guten Bakterien übernehmen dabei mehrere Aufgaben. Sie schützen den Darm vor Mikroorganismen, die das Gleichgewicht der Darmflora stören können und senken so das Risiko von Infektionen. Probiotika für den Darm regulieren außerdem Immunfunktionen und stärken die Funktion der Darmwände, sodass diese als Schutzbarriere gegenüber unerwünschten Stoffen und Organismen wirken können.
Was ist das beste natürliche Probiotikum?
Das beste natürliche Probiotikum ist kein einzelnes Produkt, sondern eine möglichst vielfältige Aufnahme lebendiger Bakterien über fermentierte Lebensmittel. Denn vor allem durch Fermentation entsteht ein Milieu probiotischer Mikroorganismen.
Klassische Beispiele, die viele kennen, sind:
- Joghurt und Kefir
- Sauerkraut und anderes sauer eingelegtes Gemüse
- Kimchi
- Miso und Tempeh
- Kombucha
Je weniger ein fermentiertes Lebensmittel anschließend erhitzt oder sterilisiert wird, desto mehr lebendige Mikroorganismen bleiben enthalten. Pasteurisiertes Sauerkraut aus dem Glas liefert deshalb deutlich weniger aktive Kulturen als frisches, ungekochtes Sauerkraut.
Sind Probiotika auch als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?
Wer seine Ernährung gezielt ergänzen möchte, findet Probiotika auch als Nahrungsergänzungsmittel. Diese können synthetische oder natürliche Zusammensetzungen haben und sind meist ebenfalls aus Fermentation hervorgegangen, allerdings unter kontrollierten Bedingungen.
Das ist ein wichtiger Punkt, denn die wilde Fermentation zuhause birgt das Risiko, dass sich unerwünschte oder krankmachende Bakterien unkontrolliert ausbreiten. Kontrolliert hergestellte Produkte umgehen dieses Risiko. Im Handel finden sich probiotische Nahrungsergänzungen in Form von Kapseln, Tabletten, Pulvern und Flüssigfermenten. Flüssigfermente wie von MikroVeda haben dabei den Vorteil, dass die Mikroorganismen lebendig und aktiv vorliegen und nicht erst im Körper reaktiviert werden müssen.
Welche Bakterienstämme sind besonders wichtig?
Das menschliche Mikrobiom besteht aus rund tausend verschiedenen Bakterienarten. Aus dieser Vielzahl hat die Wissenschaft jene Arten herausgefiltert, die eine besonders probiotische Wirkung haben. Probiotisch bedeutet in diesem Zusammenhang, dass diese Bakterien wichtige Schutz- und Verdauungsvorgänge unterstützen.
Probiotische Bakterien sind besonders durchsetzungsstark. Sie übernehmen in der Gemeinschaft lebensfördernde Funktionen und regen andere Bakterien an, sie dabei zu unterstützen. Zwei Gruppen haben sich als besonders bedeutsam herausgestellt:
- Lactobacillus-Stämme
- Bifidobacterium-Stämme
Was sind Präbiotika?
Im Wort Präbiotikum steckt das Präfix „prä“, was so viel wie „vor“ bedeutet. Präbiotika sind also gewissermaßen vorgeschaltet. Es handelt sich um Nahrungsbestandteile, die den guten Bakterien im Darm als Futter und Grundlage dienen, damit sie sich effektiv vermehren können.
Konkret sind Präbiotika meist unverdauliche, kurzkettige Zucker- und Ballaststoffmoleküle. Sie gelangen unverdaut in den Dickdarm und werden dort von den nützlichen Bakterien verwertet. Präbiotika finden wir ganz natürlich in der täglichen Nahrung, und je weniger ein Rohstoff verarbeitet wurde, desto mehr präbiotische Stoffe stehen dem Körper zur Verfügung. Gute Quellen sind zum Beispiel:
- Chicorée
- Zwiebeln und Knoblauch
- Topinambur
- Schwarzwurzeln
- Artischocken
- Bananen
Was ist der Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika?
Der Unterschied lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Probiotika sind die lebenden Bakterien, Präbiotika sind deren Futter.
Etwas ausführlicher bedeutet das: Probiotika sind nützliche, lebende Mikroorganismen, die das Darm-Mikrobiom aufbauen und natürlicherweise in Joghurt, Kefir, Sauerkraut und in Nahrungsergänzungsmitteln vorkommen. Präbiotika dagegen sind unverdauliche Ballaststoffe aus der Nahrung, die den Darmbakterien als Nahrung dienen. Beide ergänzen sich, denn die besten Bakterien nützen wenig, wenn ihnen die Grundlage zum Vermehren fehlt.
Kann man Präbiotika und Probiotika zusammen einnehmen?
Ja, Präbiotika und Probiotika lassen sich problemlos zusammen einnehmen, und das ist sogar sinnvoll. In natürlichen Lebensmitteln kommen beide ohnehin oft gemeinsam vor. Die Präbiotika versorgen die probiotischen Bakterien direkt mit Futter und unterstützen so, dass sie sich im Darm ansiedeln und vermehren können.
Zur Frage, was zuerst kommt: In der Praxis muss man Probiotika und Präbiotika nicht zeitlich trennen. Über eine ausgewogene Ernährung nehmen wir beides ohnehin parallel auf. Wer Probiotika als Nahrungsergänzung nutzt, nimmt sie am besten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum ein, zum Beispiel im Rahmen einer Darmkur. Flüssige Fermente lassen sich dabei besonders einfach in den Alltag integrieren.
Welche Funktionen übernehmen Probiotika und Präbiotika im Körper?
Probiotika und Präbiotika erfüllen unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben. Die folgende Übersicht fasst sie zusammen:
Bei welchen Beschwerden können Probiotika und Mikrobiotika das Mikrobiom unterstützen?
Neben einer ausgewogenen, vollwertigen Ernährung können Probiotika das Mikrobiom in verschiedenen Situationen unterstützen. Häufig genannt werden:
- Verstopfung und Durchfall
- Allergien
- Entzündungen der Atemwege
- Entzündungen des Verdauungstrakts
- ein geschwächtes Mikrobiom nach einer Antibiotika-Therapie
- Abgeschlagenheit und Antriebslosigkeit
- grippale Infekte
Gerade nach Antibiotika ist das Thema relevant, denn eine Antibiotika-Behandlung kann nicht nur schädliche, sondern auch nützliche Bakterien zurückdrängen. Lebendige Mikroorganismen können hier helfen, das Mikrobiom wieder aufzubauen.
Bitte sprich bei anhaltenden Beschwerden oder dem Verdacht einer ernsten Erkrankung zuerst mit deinem Arzt. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine medizinische Behandlung, und es können keine Heilaussagen gemacht werden.
Warum sind die mikrobiotischen Flüssig-Fermente von MikroVeda eine optimale Lösung?
Die Flüssig-Fermente von MikroVeda vereinen genau das, was die einzelnen Begriffe beschreiben. Sie liefern lebende probiotische Mikroorganismen, bringen die postbiotischen Stoffwechselprodukte aus der Fermentation gleich mit und bilden als Mikrobiotikum einen vielfältigen, stabilen Mikroorganismen-Komplex statt einer Handvoll isolierter Stämme.
Dahinter stehen klare Prinzipien. MikroVeda arbeitet nach streng natürlichen Grundsätzen und verzichtet vollständig auf eine industrielle Verarbeitung der Rohstoffe. Zum Einsatz kommen gentechnikfreie, lebende und nicht gefriergetrocknete Mikroorganismen aus einem ausgewogenen, stabilen Milieu. Die Rohstoffe stammen aus kontrolliert biologischem Anbau, und die Endprodukte sind Rohkostqualität, also ohne jegliche Sterilisation. Diese Kombination steigert die Wahrscheinlichkeit einer hohen Bioverfügbarkeit, sodass die wertvollen Inhaltsstoffe dem Körper gut zur Verfügung stehen.
Weil sich die Aussagen auf das gesamte Sortiment der mikrobiotischen Flüssig-Fermente beziehen, lässt sich für unterschiedliche Bedürfnisse das passende Produkt auswählen, ohne dass man Pro-, Prä- und Postbiotika mühsam einzeln zusammenstellen muss.